BERMUDA / BERMUDA
New work permit policy to prolong processing times
Background: Last year, Bermuda’s Ministry of Immigration issued a new work permit policy, which took effect on November 1, 2025, and introduced several significant changes regarding procedures and compliance requirements for employers and foreign nationals. Under this updated policy, the length of stay for business travelers has been shortened, and as of November 1, 2025, foreign nationals are no longer permitted to remain in Bermuda while their initial work permit is being processed. Additionally, restrictions on changing employers have been expanded.
In light of recent developments, we would like to inform you that this restriction was lifted in May 2026.
Furthermore, the government has announced the introduction of stricter documentation requirements, including expanded requirements for criminal background checks and English proficiency, as well as stricter internal posting regulations for promotions and certain standardized processing deadlines.
Overall, the policy increases regulatory oversight and transparency and requires employers and foreign nationals to improve their compliance processes and prepare for longer processing times and additional documentation.
Neue Richtlinien für Arbeitsgenehmigungen verlängern die Bearbeitungszeiten
Rückblick: Das Einwanderungsministerium von Bermuda hatte im letzten Jahre eine neue Richtlinie zur Arbeitserlaubnis veröffentlicht, die am 1. November 2025 in Kraft getreten ist und mehrere wesentliche Änderungen hinsichtlich der Verfahren und der Einhaltung von Vorschriften für Arbeitgeber und ausländische Staatsangehörige mit sich gebracht hat. Gemäss dieser aktualisierten Richtlinie werden die Aufenthaltsdauer für Geschäftsreisende verkürzt, ausländische Staatsangehörige dürfen sich seit 1. November 2025 auch nicht mehr während der Bearbeitung einer ersten Arbeitserlaubnis auf Bermuda aufhalten. Zudem wurden die Beschränkungen beim Arbeitgeberwechsel ausgeweitet.
Aus aktuellem Anlass informieren wir Sie, dass diese Beschränkung im Mai 2026 aufgehoben wurde.
Darüber hinaus hat die Regierung angekündigt verschärfte Dokumentationspflichten einzuführen, darunter erweiterte Anforderungen an polizeiliche Führungszeugnisse und Englischkenntnisse, sowie strengere interne Ausschreibungsvorschriften für Beförderungen und einige standardisierte Bearbeitungsfristen.
Insgesamt erhöht die Richtlinie die behördliche Aufsicht und Transparenz und verlangt von Arbeitgebern und ausländischen Staatsangehörigen, ihre Compliance-Prozesse zu verbessern und sich auf längere Bearbeitungszeiten sowie zusätzliche Unterlagen einzustellen.
NEW ZEALAND / NEUSEELAND
Introduction of enhanced English language proficiency requirements for certain visa applicants
Effective June 1, 2026, applicants for an Accredited Employer Work Visa (AEWV) and for positions classified as Skill Level 3 under the New Zealand Standard Classification of Occupations (ANZSCO) or the National Occupation List (NOL) must meet minimum English language proficiency requirements, with only a few exceptions.
Transitional arrangements exempt certain current AEWV holders from the new requirement. Employers hiring foreign nationals for Skill Level 3 occupations should prepare for the expanded English language proficiency requirements, as these may impact hiring timelines and candidate eligibility.
Erweiterte Anforderungen an die Englischkenntnisse für bestimmte Visumantragsteller
Seit dem 1. Juni 2026 müssen Antragsteller für ein Arbeitsvisum für akkreditierte Arbeitgeber (AEWV) sowie für Stellen, die gemäss der neuseeländischen Standardklassifikation der Berufe (ANZSCO) oder der Nationalen Berufsliste (NOL) der Qualifikationsstufe 3 zugeordnet sind, Mindestanforderungen an die Englischkenntnisse erfüllen, wobei es nur wenige Ausnahmen gibt.
Durch Übergangsregelungen werden bestimmte derzeitige Inhaber eines AEWV von der neuen Anforderung ausgenommen. Arbeitgeber, die ausländische Staatsangehörige für Berufe der Qualifikationsstufe 3 einstellen, sollten sich auf die erweiterten Anforderungen an die Englischkenntnisse vorbereiten, da diese sich auf die Einstellungsfristen und die Eignung der Bewerber auswirken können.
SAUDI ARABIA / SAUDI ARABIEN
Implementation of the announced increased labor inspection checks
The Saudi Arabian Ministry of Human Resources and Social Development has confirmed that more than 250,000 inspection visits were conducted in the first quarter of 2026, with a focus on combating “fake Saudization” (where companies falsely report employing Saudi nationals to meet legal requirements for the Saudization quota) and unauthorized recruitment activities. Authorities reported uncovering 168,000 labor-related violations.
Enforcement measures included the revocation of visas issued to non-compliant companies, the removal of falsely reported Saudi nationals from the Saudization registry (so that employers cannot count these cases toward meeting the Saudization quota), the suspension of services for non-compliant companies, and the issuance of warnings to companies that were required to rectify their non-compliant behavior.
Umsetzung der angekündigten verstärkten Arbeitsaufsichtskontrollen
Das Ministerium für Humanressourcen und soziale Entwicklung von Saudi-Arabien hat bestätigt, dass im ersten Quartal 2026 mehr als 250.000 Kontrollbesuche durchgeführt wurden, wobei der Schwerpunkt auf der Bekämpfung von "Scheinsaudisierung" (bei der Unternehmen fälschlicherweise saudische Staatsangehörige als bei ihnen beschäftigt angeben, um die rechtliche Vorgaben zur Saudisierungsquote zu erfüllen) und unerlaubten Anwerbungsaktivitäten lag. Die Behörden gaben an, 168.000 Verstösse im Arbeitsbereich aufgedeckt zu haben.
Zu den Durchsetzungsmassnahmen gehörten die Annullierung von Visa, die an nicht-konforme Unternehmen ausgestellt wurden, die Streichung fälschlicherweise gemeldeter saudischer Staatsangehöriger aus dem Saudisierungsregister (sodass der Arbeitgeber diese Fälle nicht zur Erfüllung der Saudisierungsquote heranziehen kann), die Aussetzung von Dienstleistungen für nicht-konforme Unternehmen sowie die Erteilung von Verwarnungen an Unternehmen, die zur Behebung des nicht konformen Verhaltens aufgefordert wurden.
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