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(Shadow) Payroll Herausforderung bei der Steuer & Sozialversicherungs-Compliance

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In dieser Woche / In this weeks issue

EU / Schweiz - EU / Switzerland

Italien - Italy

Polen - Poland

NEU - NEW - Global Mobility Trends 2021

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EU / Schweiz / 09. September 2021

Reisebeschränkungen für die USA, Israel, Kosovo, den Libanon, Montenegro und die Republik Nordmazedonien

Die EU-Kommission empfiehlt den europäischen Mitgliedstaaten, die USA, Israel, Kosovo, den Libanon, Montenegro und die Republik Nordmazedonien erneut auf der Liste der Risikoländer aufzunehmen, für welche Einreisebeschränkungen gelten sollen. Nicht wesentliche Reisen dürften dann nicht mehr möglich sein. Dies gilt unabhängig von der Möglichkeit der Mitgliedstaaten, die vorübergehende Beschränkung nicht wesentlicher Reisen in die EU für vollständig geimpfte Reisende aufzuheben. Die Umsetzung der Empfehlung ist nicht verbindlich. Es wird aber erwartet, dass die Mehrheit der Mitgliedsstaaten diese auch übernimmt.

Eine solche Kehrtwende würde auch Auswirkungen auf Geschäftsreisen haben. Beispielsweise dürften US-Bürger nur mit einer gültigen Arbeitsbewilligung in die EU einreisen. Sämtliche Geschäftsreisen, die bis anhin bewilligungsfrei getätigt werden können, bedürfen zukünftig eines Laissez-Passer von der Schweizer Vertretung im Ausland für Reisen von bis zu 3 Monaten bzw. einer gültigen Arbeitsbewilligung bei längerem Aufenthalt.

Auch Familienangehörige sind von dieser Reisebeschränkung betroffen, sofern keine Ausnahme ermöglicht wird. CONVINUS wird im Detail darüber berichten, sobald die EU-Mitgliedstaaten konkrete Massnahmen in dieser Hinsicht ergreifen werden.

EU / Switzerland / September 9, 2021

Travel restrictions for the USA, Israel, Kosovo, Lebanon, Montenegro, and the Republic of Northern Macedonia

The EU Commission recommends that the European member states include the USA, Israel, Kosovo, Lebanon, Montenegro, and the Republic of Northern Macedonia once again on the list of high-risk countries to which entry restrictions should apply. Non-essential travel should then no longer be possible. Non-essential travel should then no longer be possible. This is regardless of the possibility for Member States to lift the temporary restriction on non-essential travel to the EU for fully vaccinated travelers. The implementation of the recommendation is not binding. However, it is expected that most member states will adopt it.

Such a change would also have an impact on business travel. For example, US citizens would only be allowed to enter the EU with a valid work permit. All business trips, which until now could be made without a permit, would in future require a laissez-passer from the Swiss representation abroad for trips of up to 3 months or a valid work permit for longer stays.

Family members are also affected by this travel restriction unless an exception is allowed. CONVINUS will report on this in detail as soon as the EU member states will take concrete measures in this regard.

Italien / 09. September 2021

Änderung des Dekrets über die Meldung entsandter Arbeitnehmer

Das Dekret 170/2021 der italienischen Behörden vom 6. August 2021 legt neue Regeln und Verfahren für die Meldung von entsandten Arbeitnehmern fest. Mit dem neuen Dekret wird die Höchstdauer der Entsendung von Arbeitnehmern nach Italien auf 12 Monate reduziert. Im Falle einer begründeten Meldung an das Ministerium für Arbeit und Sozialpolitik innerhalb von 5 Tagen nach Überschreiten der 12-monatigen Entsendungsdauer kann die 12-monatige Entsendung um 6 Monate verlängert werden. Nach Ablauf der 12 bzw. 18 Monate gelten für die entsandten Arbeitnehmer die italienischen Arbeitsbedingungen und Sozialversicherungsvorschriften, sofern diese günstiger sind.

Wird ein entsandter Arbeitnehmer durch einen anderen Arbeitnehmer ersetzt, der vor Ort die gleichen Aufgaben wahrnimmt, wird die 12- bzw. 18-monatige Beschäftigungszeit auf der Grundlage, der von beiden Arbeitnehmern insgesamt geleisteten Zeit berechnet. Das Ersetzen eines anderen Arbeitnehmers am selben Ort für dieselben Aufgaben ist daher keine praktikable Methode, um die Befristungsregel zu umgehen.

Das neue Dekret wird derzeit noch von den Behörden geprüft und muss noch vom Rechnungshof registriert werden. Nach der Registrierung wird das Dekret am Tag nach seiner Veröffentlichung in der Rubrik "Rechtliche Bekanntmachungen" auf der Website des Ministeriums für Arbeit und Sozialpolitik in Kraft treten.

Italy / September 9, 2021

Amendment of the decree for posted workers notifications

Decree 170/2021 of the Italian authorities, dated August 6, 2021, establishes new rules and procedures for the notification of posted workers. The new decree reduces the maximum duration workers can be assigned to Italy to 12 months. In the case of a motivated notification to the Ministry of Labor and Social Policies within 5 days of exceeding the 12-months duration of the assignment, the 12-months posting can be extended for 6 months. After the 12 or 18 months, the assigned workers shall be subject to Italian work conditions and social security rules if they are more favorable.

If an assigned worker is replaced by another worker, who performs the same tasks, the 12- or 18- months-period of employment is calculated based on the total time spent by both workers. Substituting another worker at the same location for the same responsibilities is, therefore, not a feasible method to avoid the time limitation rule.

The new decree is currently still under review by the authorities and has yet to be registered by the Court of Audit. Once registered, the decree will enter into force the day after its publication in the Legal Announcements section of the Ministry of Labor and Social Policy's website.

Notiz an mich!
Wie reduziere ICH unser
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Mitarbeitereinsätzen?

OnlineSeminar:

(Shadow)Payroll - Herausforderung bei der Steuer & Sozialversicherungs-Compliance

15. September 2021

von 9:00 - 12:00 Uhr

Im Rahmen von Mitarbeitereinsätzen ist die Payrollabteilung ebenfalls immer involviert. Für die Payrollabteilung führt dies zu einer Reihe von Herausforderungen, damit die Abrechnung zum einen die getroffenen Vereinbarungen mit dem Mitarbeiter richtig erfasst sowie auch die steuerliche und sozialversicherungsrechtlichen Regeln im Ursprungs- und Einsatzland richtig abbildet. In diesem Seminar werden wir u.a. die folgenden Aspekte besprechen:

  • Sozialversicherungsrechtliche Regelungen
  • Regelungen des massgebenden Lohnes
  • Beurteilung von Entsendungszulagen
  • Auswirkungen der Erstattung von Spesen
  • Richtiges Lesen von ausländischen Lohnabrechnungen
  • Tax Equalization
  • Quellensteuerabrechnung
  • Prozess der Administration bei Entsendungen
  • Richtige Vorbereitung für die AHV-Revision

Als Teilnehmer dieses Seminars können Sie uns vorab Ihre Fragen zusenden, welche wir dann im Rahmen des Seminars beantworten werden: seminar@convinus.com

Polen / 09. September 2021

Gesetzesentwurf zur Änderung diverser Steuerregelungen vorgestellt

Die polnische Regierung hat am 26. Juli 2021 einen Gesetzesentwurf veröffentlicht, der unter anderem eine Reihe von Änderungen bezüglich der persönlichen Einkommenssteuer vorsieht. Die wesentlichen Inhalte des Entwurfs sollen zum 1. Januar 2022 in Kraft treten. Das Ziel der Regierung ist es, ein gerechteres Steuersystem zu schaffen.

Die wesentlichen Änderungen sind wie folgt:

  • Anhebung des Einkommenssteuerfreibetrag auf PLN 30'000 jährlich (ca. CHF 7'100)
  • Anhebung der Schwelle für den Eintritt in die höchste Einkommenssteuerklasse (32%) auf PLN 120'000 jährlich (ca. CHF 28'350)
  • Einführung einer Entlastung für den Mittelstand, um Mehrbelastungen von Arbeitnehmern mit einem monatlichen Einkommen zwischen PLN 6'000 und PLN 11'000 (ca. CHF 1'400 – 2'600) durch die Steuerreform zu vermeiden

Bei Inkrafttreten der vorgeschlagenen Änderungen sollten Arbeitgeber von nach Polen entsandten Mitarbeitern darauf achten, dass möglicherweise das Auslandssalär und die hypothetischen Steuerberechnungen angepasst werden müssen.

Poland / September 9, 2021

Draft law presented to amend various tax regulations

On July 26, 2021, the Polish government published a draft law that, among other things, provides for a number of changes regarding the personal income tax. The main contents of the draft are to come into force on January 1, 2022. The government's goal is to create a fairer tax system.

The main changes are as follows:

  • Raising the income tax allowance to PLN 30'000 annually (approx. CHF 7'100)
  • Raising the threshold for entering the highest income tax bracket (32%) to PLN 120'000 annually (approx. CHF 28'350)
  • Introduction of a relief for the middle class in order to avoid additional burdens on employees with a monthly income between PLN 6'000 and PLN 11'000 (approx. CHF 1'400 – 2'600) due to the tax reform

When the proposed changes come into force, employers of employees assigned to Poland should be aware that it may be necessary to adjust the foreign salaries and hypothetical tax calculations.

09. September 2021

Global Mobility Trends 2021: Workation" – Arbeiten an Urlaubsorten

Homeoffice zu Hause war gestern. In den letzten 1.5 Jahren haben wir uns an neue Arbeitsformen wie Remote Work, Hybrid Work und Virtual Assignments gewöhnt. Setzten sich bisher vornehmlich Digitale Nomaden mit Instagram-tauglichen Arbeitsplätzen wie dem Strand von Portugal oder Thailand in Szene, wächst nun auch bei immer mehr Arbeitnehmern der Wunsch nach Workation" – also dem Arbeiten an Urlaubsorten.

Auf der Suche nach dem perfekten Ort für die Workation" finden sich im Internet zahlreiche mehr oder weniger ernst gemeinte Rankings. Bangkok, Lissabon, Barcelona und Budapest nehmen hierbei regelmässig Spitzenplätze ein, denn diese Destinationen überzeugen mit schnellem Internet, zahlreichen Co-Working-Arbeitsplätzen und (relativ) günstigen Lebenshaltungskosten.

Bevor Sie oder Ihre Mitarbeiter das Reisefieber packt und Zusagen zum Arbeiten an ausländischen Arbeitsorten gemacht werden, sind allerdings auch bei kurzen Arbeitseinsätzen an ausländischen Urlaubsorten die Thematiken der richtigen Arbeitsbewilligung und der steuerlichen bzw. sozialversicherungsrechtlichen Auswirkungen auf das Anstellungsverhältnis zu beachten.

September 9, 2021

Global Mobility Trends 2021: "Workation" - Working at Vacation Locations

Home office at home is yesterday news. In the last 1.5 years, we have become accustomed to new forms of work such as remote work, hybrid work and virtual assignments. Whereas previously it was primarily digital nomads who set the scene with Instagram-able workplaces such as beaches in Portugal or Thailand, the desire for "workation" - i.e., working at vacation locations - is now also growing among employees.

In the search for the perfect place for "workation," numerous more or less serious rankings can be found on the Internet. Bangkok, Lisbon, Barcelona, and Budapest regularly take top positions, because these destinations convince with fast Internet, numerous co-working spaces and (relatively) low cost of living.

However, before you or your employees catch the travel bug and agree to work in foreign locations, the issue of correct work permits as well as the tax and social security implications for the employment relationship must be considered, even for short assignments in foreign vacation destinations.

The content of this article is intended to provide a general guide to the subject matter. Specialist advice should be sought about your specific circumstances.